Keine Angst vor Chiropraktik!

Keine Angst vor Chiropraktik!

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Durch Chiropraktik werden die Beschwerden an der Ursache behandelt, damit die Beweglichkeit dauerhaft wieder hergestellt wird.

Aber was ist Chiropraktik eigentlich?

Wörtlich übersetzt bedeutet chiro – Hand und praktik – Arbeit. Fachlich bedeutet es subluxierte, also verschobene, verdrehte oder gekippte Wirbelkörper oder Gelenkbereiche wieder in die ursprüngliche Position zu bringen. Dadurch wird der Druck auf die Nerven genommen die das betreffende Gebiet versorgen oder die Anspannungen der Muskulatur  werden gelöst.

Ein gut ausgebildeter Chiropraktiker kann über das Abtasten und das genaue Ansehen des Patienten sowie durch das Patientengespräch relativ genaue Befunde erstellen und somit gezielt behandeln. Vorhandene Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder vereinfachen zudem die Befunderhebung.

Nicht nur Rückenbeschwerden können von der Wirbelsäule oder vom Becken ausgehen sondern auch alle möglichen Schmerzen am gesamten Bewegungsapparat. Dies beinhaltet z.B.  Hüft- Knie und Fußschmerzen genauso wie Oberschenkel- und Wadenschmerzen oder aber Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenksbeschwerden, Kopf- und Nackenschmerzen. Nicht zu vergessen sind auch Organbeschwerden, die durch Wirbelfehlstellungen verursacht werden können. Durch Wirbelfehlstellungen werden die Nerven nicht mehr richtig versorgt, was z. B. zu Herzstörungen, Magenbeschwerden, erhöhter Blutdruck, Blasen- und Darmbeschwerden, Schwindel u.v.m. führen kann.

Ängste, die in den Köpfen der Patienten bestehen und von der Schulmedizin geschürt werden, sind zum größten Teil unbegründet. Völlig unlogisch sind Aussagen, dass Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall oder Hirnblutungen ausgelöst werden können. Auch das knackende Geräusch, das während der Justierung entstehen kann, wird wesentlich schlimmer dargestellt als es wirklich ist.

Irrsinnige Gefahrenhinweise der Schulmedizin wie Schlaganfall oder Gehirnblutungen sind völlig aus der Luft gegriffen. Derartige Krankheitsbilder entstehen durch den Verschluss eines Blutgefäßes. Dies ist durch einen Thrombus (losgelöstes Blutgerinnsel) oder durch Arteriosklerose (Verengung der Arterien) möglich, nicht jedoch durch die Justierung/ Bewegung an Wirbeln oder Wirbelgelenken.

Woher kommt das knackende Geräusch?

Bei der chiropraktischen Justierung kommt es zur teilweisen Öffnung von Gelenkspalten. Dadurch entsteht ein Sog und es wird aus dem umgebenden Gewebe Luft bzw. Sauerstoff angesaugt, wodurch das knackende Sauggeräusch entsteht. Dieses Geräusch ist lediglich ein Hinweis, dass etwas bewegt wurde und verursacht weder Schmerzen noch Probleme. Oder hat bei Ihnen noch nie ein Gelenk bei alltäglichen Bewegungen geknackt?

Gut zu wissen ist auch, dass man durch Muskelaufbautraining und sportliche Betätigung Fehlstellungen und ihre Folgen nur verzögert, die Ursache jedoch wird nicht beseitigt. Daher bringt alleinige Physiotherapie bei  Schmerzen oder Störungen am Bewegungsapparat nicht immer die vollständige Ausheilung.

Chiropraktik zur Vorsorge ist immer eine gute Idee, denn dadurch kommt es oftmals gar nicht erst zu akuten Schmerzfällen. Durch die ganzheitliche Sicht auf den Patienten kann mit Chiropraktik oftmals auch ein Problem gelöst werden, auf das nicht unbedingt geziehlt behandelt worden ist.

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